Kurzanleitung
- Datei ablegen oder öffnen. Struktur und Diagrammtyp werden vorgeschlagen.
- X- und Y-Spalten links anpassen. Das Diagramm folgt sofort.
- Diagrammtyp oben wechseln. Gesperrte Typen nennen rechts ihren Grund.
- Zum Vergrössern im Diagramm ziehen; Mausrad zoomt, Doppelklick zeigt wieder alles.
- Exportieren als PNG, SVG oder Statistik-CSV.
Wann welcher Typ
- Linie / Fläche – Verlauf über die Zeit oder die Zeilenreihenfolge.
- Streu – Zusammenhang zweier Zahlenspalten. Beide Achsen numerisch.
- Balken – Vergleich weniger Kategorien. Mehrfach vorkommende Kategorien werden zusammengefasst.
- Kreis – Anteile am Ganzen. Sinnvoll bis rund 20 Anteile.
- Verteilung – wie häufig welcher Wertebereich vorkommt.
- Regelkarte – Verlauf gegen eine Mittellinie mit drei Abweichungsstufen.
Ausschnitt vergrössern
Bei Linie, Fläche und Regelkarte lässt sich ein Bereich vergrössern: im Diagramm ziehen, mit dem Mausrad zoomen oder doppelklicken, um wieder alles zu zeigen. Beim Vergrössern wird der sichtbare Bereich vor dem Zeichnen ausgeschnitten – die Kurve gewinnt dadurch tatsächlich an Auflösung, statt nur gestreckt zu werden. Statistik und Abstandsprüfung beziehen sich dann auf den Ausschnitt; die Statusleiste weist das aus.
Unregelmässige Abstände finden
Bei Linie, Fläche und Regelkarte lässt sich rechts prüfen, ob die X-Werte gleichmässig aufeinander folgen. Der übliche Abstand wird aus dem Median aller Abstände bestimmt – eine einzelne grosse Lücke verschiebt den Massstab damit nicht. Gemeldet werden Lücken, zu dichte Folgen, doppelte X-Werte und Rückschritte; im Diagramm sind sie markiert.
Die Prüfung setzt eine geordnete X-Achse voraus: einen Zeitstempel oder eine laufende Nummer. Auf eine Messgrösse angewendet wäre sie sinnlos, weil dort jeder Schritt zufällig ist – in diesem Fall bleibt der Schalter gesperrt und nennt den Grund.
Die Toleranz gibt an, ab welcher Abweichung vom üblichen Abstand gemeldet wird. Wählbar als Anteil (1 % bis 50 %) oder als fester Betrag in Millisekunden, Sekunden, Minuten oder Stunden. Der feste Betrag ist bei kurzen Takten die brauchbarere Angabe: 10 % eines Minutentakts sind sechs Sekunden, bei einem Datenlogger ist aber schon eine Sekunde viel. Die Anwendung weist die geltende Schwelle immer absolut aus.